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So funktioniert Snelli

Von der Sitzung zum fertigen Bericht, ohne dass etwas Ihren Rechner verlässt.

Snelli ist eine Anwendung, die Sie wie jedes andere Programm auf Ihrem Rechner installieren. Es gibt kein Web-Login und keinen Serverzugang. Was Sie in Snelli anlegen, liegt in einem verschlüsselten Bereich auf Ihrer Festplatte, den nur Sie mit Ihrem Passwort öffnen.

Sieben Schritte

Was Sie tun, und was Snelli dazwischen tut.

  1. Sitzung vorbereiten

    Sie legen die Sitzung an und wählen drei Dinge: die Chiffre der Patientin oder des Patienten, die Sitzungsart und die Vorlage für die Notiz. Ihr therapeutisches Verfahren hinterlegen Sie einmal in den Einstellungen, danach ist es bei jeder Sitzung voreingestellt.

    Snelli speichert Aufnahmen, Notizen und Berichte grundsätzlich unter Chiffren und nicht unter Klarnamen. Das schützt die Identität Ihrer Patientinnen und Patienten zusätzlich und ist in Snelli von Anfang an voreingestellt.

  2. Aufnehmen

    Sie starten die Aufnahme und führen die Sitzung wie immer. Snelli prüft vor dem Start automatisch, ob Mikrofon, Speicherplatz und Arbeitsspeicher reichen, damit die Aufnahme nicht mitten im Gespräch abbricht.

    Alternativ laden Sie eine bestehende Audiodatei hoch.

  3. Verschriftlichen

    Nach der Sitzung wandelt eine lokal installierte Spracherkennung die Aufnahme in Text um. Das dauert je nach Rechner und Sitzungslänge einige Minuten und läuft im Hintergrund, Sie können in der Zwischenzeit weiterarbeiten.

    Die Audioaufnahme wird nach Erstellung des Transkripts automatisch vom System gelöscht. Das Transkript kann gespeichert werden. Die Entscheidung darüber liegt bei der Therapeutin bzw. beim Therapeuten.

  4. Entwurf der Sitzungsnotiz

    Aus dem Transkript erzeugt das lokale KI-Modell eine strukturierte Notiz nach Ihrer Vorlage. Sie sehen den Text entstehen und wissen, wie lange es noch dauert. Bricht etwas ab, wiederholen Sie den Schritt mit einem Klick, ohne die Sitzung neu aufzunehmen.

  5. Prüfen und überarbeiten

    Sie lesen den Entwurf, ändern was nicht stimmt und ergänzen was fehlt. Sie können auch Snelli um eine Überarbeitung bitten, zum Beispiel kürzer, sachlicher oder in einer anderen Gliederung. Jede Fassung wird versioniert, Sie kommen jederzeit zu einer früheren zurück.

    Erst Ihre Freigabe macht aus dem Entwurf einen Teil der Behandlungsdokumentation.

  6. Bericht erstellen

    Für einen Bericht wählen Sie die Sitzungen aus, die einfließen sollen, hängen bei Bedarf weitere Dokumente an und wählen die Berichtsvorlage. Snelli erzeugt den Entwurf aus dem, was Sie freigegeben haben. Auch hier gilt: prüfen, überarbeiten, freigeben.

    Berichte werden anonym erstellt und arbeiten mit der Chiffre statt mit dem Namen.

  7. Exportieren

    Fertige Notizen und Berichte exportieren Sie als PDF oder Word-Datei und legen sie dort ab, wo Ihre übrige Dokumentation liegt.

Im Hintergrund

Wo jeder Schritt läuft und was dabei Ihr Gerät verlässt.

Jeder Schritt läuft auf Ihrem Rechner. Zum Nachlesen Zeile für Zeile, statt als Versprechen.

SchrittWo läuft dasWas verlässt Ihr Gerät
AufnahmeIhr RechnerNichts
VerschriftlichungIhr RechnerNichts
Entwurf der NotizIhr RechnerNichts
BerichtIhr RechnerNichts
ExportIhr RechnerNur was Sie selbst versenden

Ihre Patientendaten verlassen das Gerät nicht.

Ihre Patientendaten verlassen das Gerät nicht. Aufnahme, Verschriftlichung, Notiz und Bericht entstehen auf Ihrem Rechner; nichts davon wird an uns oder an Dritte übermittelt. Was Ihr Gerät verlässt, ist allein das, was Sie selbst exportieren und versenden.

Die Aufgabenteilung

Der Mensch entscheidet.

Snelli liefert Entwürfe und Sie verantworten den Inhalt. Diese Aufgabenteilung ist bewusst so gebaut. Sie hält die Software aus dem Bereich heraus, in dem eine medizinische Zweckbestimmung greifen würde, und sie entspricht dem, was Ihre Berufsordnung ohnehin von Ihnen verlangt.